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Früher in Rente gehen 2025 - mit 55 in Ruhestand

Früher in Rente gehen 2025 - mit 55 in Ruhestand

7 Tricks, um früher in Rente zu gehen 2025

Möchtest du früher in Rente gehen und nicht bis zum regulären Rentenalter von 67 Jahren arbeiten? Wenn ja, dann bist du hier genau richtig! Es gibt durchaus legale und effektive Möglichkeiten, früher in den Ruhestand zu gehen, und in diesem Artikel werde ich dir sieben bewährte Tricks vorstellen, die du 2025 umsetzen kannst. Also, bleib dran, denn ich werde dir Schritt für Schritt zeigen, wie du deinen Ruhestand schneller genießen kannst!

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Die Ausgangslage: Die Rente in Deutschland 2025

Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland sieht aktuell vor, dass die Regelaltersgrenze für alle, die nach 1964 geboren sind, bei 67 Jahren liegt. Für ältere Jahrgänge gibt es gestaffelte Übergänge. Doch was ist, wenn du nicht bis 67 arbeiten möchtest? Keine Sorge, es gibt verschiedene Wege, wie du auch vor dem 67. Lebensjahr in den Ruhestand gehen kannst – und das sogar mit einer ordentlichen Rente. Hier sind die sieben besten Tricks, um früher in Rente zu gehen.

Trick #1: Einfach in Rente gehen und weiterarbeiten

Seit 2023 gibt es eine großartige Regelung, die dir die Möglichkeit gibt, bereits früher in Rente zu gehen und trotzdem unbegrenzt dazu zu verdienen. Ab dem 63. Lebensjahr kannst du mit 35 Beitragsjahren in Rente gehen – allerdings mit Abschlägen.

Beispiel: Angenommen, deine Rente beträgt 1.500€ brutto. Mit einem Abschlag von 14,4 % würdest du 1.284€ brutto erhalten. Du kannst jedoch bereits vier Jahre früher Rente beziehen und damit insgesamt 61.632€ über diese vier Jahre erhalten. Und das Beste: Wenn du weiterarbeitest, sammelst du weiterhin Rentenpunkte, die deine Rente später erhöhen.

Trick #2: Rentenpunkte kaufen

Du hast die Möglichkeit, zusätzliche Rentenpunkte zu kaufen, um etwaige Abschläge zu vermeiden oder deine Rente zu erhöhen. Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas kompliziert, aber es kann sich auf lange Sicht lohnen.

Vorteil: Die Einzahlung ist steuerlich absetzbar und erhöht deine monatliche Rente dauerhaft. Ein Entgeltpunkt kostet im Jahr 2025 derzeit 9.391,70€, was dir später eine monatliche Erhöhung von etwa 39,32€ pro Rentenpunkt bringt. Allerdings ist das Geld verloren, wenn du vorzeitig verstirbst, und du musst diesen Betrag erstmal durch die Rente „herausbekommen“. Du müsstest also mindestens 20 Jahre Rente beziehen, um den vollen Wert herauszuholen.

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Trick #3: Private Vorsorge planen

Investieren ist eine der sichersten und flexibelsten Methoden, um früher in Rente zu gehen. Mit einer regelmäßigen Investition in ETFs (börsengehandelte Fonds) kannst du langfristig eine Rendite von 8-10% pro Jahr erzielen, was dir einen soliden Vermögensaufbau ermöglicht.

Beispiel: Wenn du monatlich 300€ in ETFs investierst und das über 35 Jahre durchhältst, kannst du ein Vermögen von 646.000€ aufbauen – davon 520.000€ reiner Gewinn. Ein Zinseszinsrechner hilft dir, genau zu berechnen, wie viel du in der Zukunft erwarten kannst. Das ist ein starkes finanzielles Polster für deinen früheren Ruhestand.

Trick #4: Arbeitslosengeld als Brücke nutzen

Wusstest du, dass du Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) als Brücke in die Rente nutzen kannst? Wenn du 58 Jahre oder älter bist, kannst du bis zu 24 Monate Arbeitslosengeld beziehen. Dadurch überbrückst du die Zeit bis zur Rente.

Beispiel: Falls du mit 61 Jahren arbeitslos wirst, kannst du bis 63 ALG 1 beziehen und dann mit Abschlägen in Rente gehen. Beachte jedoch, dass du im Falle einer Eigenkündigung nur 18 Monate Anspruch auf ALG 1 hast – eine Kündigung durch den Arbeitgeber verlängert diesen Zeitraum auf maximal 24 Monate.

Trick #5: Besondere Ansprüche nutzen

Wenn du 45 Beitragsjahre vorweisen kannst, darfst du zwei Jahre früher ohne Abschläge in Rente gehen. Diese Regelung gilt für besonders langjährig Versicherte und ist ein enormer Vorteil, wenn du viele Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hast.

Beachte jedoch, dass diese Regelung nicht in Kombination mit der Rente ab 63 Jahren genutzt werden kann. Wenn du also lange Jahre eingezahlt hast, hast du hier die Chance auf eine frühere, abschlagsfreie Rente.

Trick #6: Abschläge akzeptieren

Viele Menschen fürchten sich vor den Abschlägen, die durch einen früheren Rentenbeginn entstehen. Tatsächlich unterschätzen viele, wie lange es dauert, um diese Abschläge auszugleichen. Manchmal ist es finanziell sinnvoller, die Abschläge in Kauf zu nehmen, anstatt länger zu arbeiten.

Beispiel: Wenn deine Rente bei 1.500€ brutto liegt und du 14,4 % Abschläge hinnehmen musst, dann bekommst du nur 1.284€. Doch durch die vier Jahre früheren Rentenbezug würdest du insgesamt 61.632€ erhalten. Um den Verlust der 216€ monatlich auszugleichen, müsstest du 23,7 Jahre lang Rente beziehen – das heißt, du müsstest 87 Jahre alt werden.

Trick #7: Kontenklärung beantragen

Ein oft übersehener Punkt ist die Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung. Stelle sicher, dass alle deine Beiträge korrekt erfasst sind, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Wenn Beiträge fehlen, kann das deinen Rentenanspruch erheblich verringern.

Fordere also frühzeitig eine Kontenklärung an, um sicherzustellen, dass deine Rente korrekt berechnet wird und du alle Ansprüche geltend machen kannst.

Fazit: Dein Plan für eine frühere Rente

Mit diesen sieben Tricks kannst du aktiv die Weichen für einen früheren Renteneintritt stellen. Einige dieser Strategien erfordern eine gute Planung, andere lassen sich auch kurzfristig umsetzen. Wenn du frühzeitig vorsorgst, deine Rentenansprüche überprüfst und gegebenenfalls in private Vorsorge investierst, kannst du die Rente genießen, ohne bis 67 arbeiten zu müssen.

Ich hoffe, dieser Artikel hat dir wertvolle Einblicke gegeben, wie du früher in Rente gehen kannst. Wenn du herausfinden möchtest, welche Strategie für dich am besten funktioniert, lade ich dich ein, ein kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren – über den Button. Denke daran: Es ist nie zu früh, um mit der Rentenplanung zu beginnen!

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