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Warum du dein Geld nicht bei der Bank anlegen solltest

4 Gründe, die dich vor teuren Fehlern schützen

Viele Menschen sind seit Jahren mit ihrer Bank verbunden – das erste Konto bei den Eltern, der Bausparvertrag der Sparkasse und das monatliche Gehalt aufs Girokonto. Doch wenn es um Geldanlage geht, zeigen sich oftmals gravierende Nachteile. Dieser Artikel beleuchtet, warum du dein Geld nicht bei der Bank anlegen solltest, und stellt dir vier wesentliche Gründe vor, die dich langfristig vor hohen Kosten bewahren können.


1. Die Bank verfolgt ihre eigenen Interessen – nicht deine

Eine Bank ist in erster Linie ein Unternehmen, das Gewinne erzielen muss. Ob es um den Erhalt der schönen Filialgebäude, die Bezahlung der Mitarbeiter oder den Ausbau des eigenen Produktportfolios geht – am Ende stehen immer die Interessen der Bank im Vordergrund. Wenn du Geld anlegst, zeigt sich dies deutlich: Bankberater verkaufen dir in der Regel Produkte, die dem Haus am meisten nützen, anstatt dir objektiv die besten Angebote zu unterbreiten.

Beispiele gefällig?

Diese Produkte sind häufig teurer und weniger flexibel als Alternativen auf dem freien Markt. Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Wenn du dein Geld nicht bei der Bank anlegen willst, musst du dir darüber im Klaren sein, dass dir als Kunde nicht unbedingt das optimale Angebot gemacht wird. Hinter dem sympathischen Lächeln des Beraters steckt letztlich ein Verkaufsdruck, der seine Empfehlung beeinflusst.


2. Bankberater sind nicht unabhängig

Ein weiterer wichtiger Grund, warum du dein Geld nicht bei der Bank anlegen solltest, ist die mangelnde Unabhängigkeit der Berater. Bankberater arbeiten für ihre Bank – ihre Karriere, Boni und Arbeitsplatzsicherheit hängen direkt von den abgeschlossenen Verträgen ab. Oft erhalten sie zusätzlich Provisionen für jeden Verkauf, was die Objektivität weiter einschränkt.

Auch wenn der Berater fachlich kompetent und bemüht ist, steht er unter dem Druck, Produkte zu verkaufen, die für die Bank vorteilhaft sind. Das bedeutet, dass du keine neutrale Beratung erhältst. Unabhängige Beratung – bei der Experten dir helfen, die besten, kostenoptimierten Anlagelösungen zu finden – ist der Schlüssel, um langfristig mehr Rendite zu erzielen.


3. Beratung ist abhängig von deinem Vermögen

Die Art der Beratung, die du erhältst, hängt oft von der Höhe deines investierbaren Vermögens ab. Wenn du beispielsweise zwischen 10.000 und 20.000 Euro anlegst, wirst du meist nur Standardprodukte und -angebote bekommen. Solltest du jedoch über ein höheres Vermögen verfügen, winkt dir vielleicht eine VIP-Behandlung – allerdings meist nur in der Präsentation, während die empfohlenen Produkte ähnlich teure und weniger flexible Angebote sind.

Egal ob du kleines oder großes Vermögen anlegst: Die hauseigenen Produkte der Bank sind oft ähnlich aufgebaut und bringen letztlich mehr Kosten als Nutzen. Wer also sein Geld nicht bei der Bank anlegen möchte, sollte besonders darauf achten, nicht in eine Kostenfalle zu tappen, die sich aus der ungleichen Behandlung und der Produktpräsentation ergibt.


4. Hohe versteckte Kosten fressen deine Rendite

Vielleicht ist der gravierendste Nachteil, wenn du dein Geld nicht bei der Bank anlegen möchtest, das schleichende Kostenmonster. Banken erheben häufig hohe Gebühren, die deine Rendite erheblich schmälern können. Typische Kostenfallen sind:

Ein anschauliches Beispiel: Stell dir vor, du sparst monatlich 300 Euro über einen Zeitraum von 35 Jahren. Ohne hohe Gebühren hättest du nach Berechnungen einen Gewinn von etwa 658.000 Euro und ein Vermögen von 794.000 Euro aufgebaut. Mit den typischen Kosten der Bank – 1,5 % laufend plus einem Ausgabeaufschlag von 4 % – sinken diese Werte jedoch drastisch auf ein Vermögen von rund 519.000 Euro und einen Gewinn von etwa 383.000 Euro. Das sind mehr als 275.000 Euro weniger, die dir in die Tasche fließen würden. Dieser enorme Unterschied zeigt, wie wichtig es ist, die versteckten Kosten im Blick zu behalten und nicht unnötig Geld an die Bank abzugeben.


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Dein Weg zu einer unabhängigen Geldanlage

Wenn du dein Geld nicht bei der Bank anlegen möchtest, ist es wichtig, auf unabhängige Alternativen zu setzen. Statt dich auf die Angebote deiner Bank zu verlassen, kannst du selbst aktiv werden und von günstigeren, transparenteren Produkten profitieren. Hier ist mein 3-Schritte-Plan für dich:

1. Investiere in kostengünstige ETFs

ETFs sind eine hervorragende Möglichkeit, breit gestreut und zu niedrigen Kosten zu investieren. Sie haben meist deutlich geringere Gebühren als die Produkte der Banken. Achte darauf, ETFs auszuwählen, die auf verschiedenen Märkten und Branchen aufbauen, um dein Portfolio optimal zu diversifizieren. Damit minimierst du nicht nur dein Risiko, sondern maximierst auch langfristig deine Renditechancen.

2. Nutze steueroptimierte Anlagen

Eine weitere sinnvolle Maßnahme ist die Nutzung steueroptimierter Anlagen, wie beispielsweise eine ETF-Rente. Mit solchen Anlagen kannst du einen erheblichen Teil deiner Gewinne, bis zu 57,5 %, steuerfrei auszahlen lassen. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass dein Vermögen effizient wächst und du langfristig finanziell unabhängiger wirst. Ein Blick in den entsprechenden Fondsrechner kann dir dabei helfen, den konkreten Unterschied in den Renditen zu verstehen.

3. Hol dir unabhängige Beratung

Lass dich von unabhängigen Experten beraten, die nicht an bestimmte Produkte oder Banken gebunden sind. Eine neutrale Beratung ermöglicht es dir, die für dich besten Anlagelösungen zu finden, ohne von versteckten Kosten oder Interessenkonflikten beeinflusst zu werden. So stellst du sicher, dass dein Geld effizient für dich arbeitet und du langfristig von deinen Investments profitierst.

Falls du wissen möchtest, wie du dein Vermögen noch besser strukturieren kannst oder wie du Steuern sparen und dabei gleichzeitig finanziell unabhängig werden kannst, melde dich für ein kostenloses Erstgespräch an.


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