Wie du es besser machst
Viele Menschen verdienen gut, doch trotz eines hohen Einkommens fehlt es am Monatsende oft an Ersparnissen. Ein luxuriöser Lebensstil, hohe Ausgaben und fehlende Sparstrategien können dazu führen, dass selbst Gutverdiener im Alter finanziell nicht abgesichert sind – kurz: Gutverdiener enden pleite. In diesem Artikel erfährst du, warum das passieren kann und wie du es besser machst, um langfristig ein solides Vermögen aufzubauen.
Stell dir vor, Jan und Anna sind ein junges Paar, beide Anfang 20, frisch verliebt und voller Träume. Jan studiert Betriebswirtschaft und hat den Wunsch, im Management durchzustarten, während Anna als Erzieherin arbeitet. In den frühen Jahren ihres gemeinsamen Lebens ist das Einkommen noch überschaubar, und das Leben ist unbeschwert – dabei spielt die Altersvorsorge eine untergeordnete Rolle.
Nach dem Studium steigt Jans Jahresgehalt auf 55.000 Euro, während Anna mit einem Nettogehalt von 2.400 Euro ihren Lebensunterhalt bestreitet. Mit 30 Jahren bekommen sie Kinder, was zwar zu einem Einkommensanstieg führt, gleichzeitig aber auch die Ausgaben in die Höhe treibt. Eine größere Wohnung, teurere Urlaube und neue Möbel sorgen dafür, dass trotz eines Haushaltsnettos von 5.500 Euro kaum Geld zum Investieren übrig bleibt.
Mit 40 Jahren realisieren Jan und Anna ihren Traum: Sie kaufen ein Haus für 1 Million Euro. Die monatliche Rate von 3.500 Euro an die Bank belastet das Budget zusätzlich, auch wenn Jans Einkommen inzwischen auf 8.000 Euro netto und Annas auf 2.000 Euro netto gestiegen ist. Der hohe Lebensstandard – Urlaube, Autos und der Unterhalt des Hauses – lässt kaum Raum für Ersparnisse. Das finanzielle Bild ändert sich erst drastisch, als Jan im Alter von Mitte 50 seine Renteninformation prüft.
- Jan erhält eine gesetzliche Rente von etwa 3.000 Euro.
- Anna bekommt rund 1.500 Euro.
Nach Abzügen und unter Berücksichtigung der Inflation bleiben den beiden zusammen nur noch circa 2.500 Euro netto, was weit unter ihrem gewohnten Lebensstandard liegt. Zwar ist das Haus abbezahlt, doch die laufenden Kosten, Instandhaltung und weitere Lebenshaltungskosten sind nicht abgedeckt. Urlaube, Autokäufe oder auch die Unterstützung der Kinder – all das wird zur Herausforderung.
Die 3 größten Fehler von Gutverdienern
Die Situation von Jan und Anna zeigt exemplarisch, warum viele Gutverdiener trotz hohen Einkommens am Ende im Alter nicht ausreichend vorgesorgt haben. Es gibt drei wesentliche Fehler, die häufig gemacht werden:
1. Kein klares Sparziel
Ein höheres Einkommen führt oft zu höheren Ausgaben. Wer keinen konkreten Plan oder Sparziel definiert, lässt das zusätzliche Geld einfach für den täglichen Konsum versickern. Anstatt mehr zu sparen, steigt der Lebensstandard kontinuierlich, und es wird nie wirklich Vermögen aufgebaut. Ohne einen festen Sparplan wird schnell klar, warum viele Gutverdiener enden pleite – weil das Geld nicht für den Vermögensaufbau genutzt wird, sondern zur Deckung eines immer teureren Lebensstils dient.
2. Investieren ohne Plan
Oftmals werden Investitionen unstrukturiert und ohne klare Strategie getätigt. Hohe Kosten und unübersichtliche Anlageprodukte können dabei zu unnötigen Verlusten führen. Gutverdiener neigen dazu, ihr Geld in vermeintlich sichere Anlagen zu stecken, ohne sich intensiver mit den langfristigen Chancen und Risiken auseinanderzusetzen. Ein fehlender Investitionsplan bedeutet, dass man nicht gezielt von Zinseszins-Effekten und nachhaltigen Wachstumsstrategien profitieren kann.
3. Fokus auf Konsum statt Vermögensaufbau
Der Drang, den Lebensstil immer weiter zu verbessern – sei es durch den Kauf eines größeren Hauses, teurer Autos oder luxuriöser Urlaube – hat bei vielen Gutverdienern Vorrang vor dem langfristigen Vermögensaufbau. Es fehlt an einer Balance zwischen dem Genießen des heutigen Lebens und der Absicherung der Zukunft. Dieses Missverhältnis führt dazu, dass trotz eines hohen monatlichen Einkommens kaum Rücklagen für den Ruhestand gebildet werden.
Um zu vermeiden, dass du zu den Gutverdienern gehörst, die am Ende pleite sind, solltest du frühzeitig klare Strategien entwickeln. Hier ist ein praxisorientierter 3-Schritte-Plan:
Schritt 1: Sparquote festlegen
Definiere ein festes Sparziel. Mindestens 25 % deines monatlichen Einkommens sollten in den Vermögensaufbau fließen. Dies mag anfangs ambitioniert klingen, doch ein fester Prozentsatz hilft dir, deinen Lebensstil im Griff zu behalten und bewusst zu sparen, anstatt dem Konsum nachzugeben. Lege regelmäßig einen automatisierten Sparplan an, damit das Geld direkt in deine Anlageprodukte fließt, ohne dass du es täglich aus der Hand geben kannst.
Schritt 2: Investiere in kostengünstige ETFs und steueroptimierte Anlagen
Anstatt dein Geld in unübersichtliche und teure Bankprodukte zu stecken, setze auf kostengünstige ETFs. Diese bieten eine breite Diversifikation und geringe Verwaltungsgebühren. Ergänze dein Portfolio zudem mit steueroptimierten Anlagen wie einer ETF-Rente. Mit solchen Modellen kannst du bis zu 57,5 % deiner Gewinne steuerfrei auszahlen lassen. Das bedeutet, dass du langfristig nicht nur von den Zinseszinsen profitierst, sondern auch effektiv Steuern sparst und dein Vermögen deutlich schneller wächst.
Schritt 3: Langfristig und diszipliniert investieren
Erfolg beim Vermögensaufbau zeigt sich über Jahrzehnte hinweg – nicht über kurzfristige Gewinne. Setze auf einen langfristigen Anlagehorizont und lasse dich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen verunsichern. Nutze den Zinseszins-Effekt zu deinem Vorteil und bleibe diszipliniert. Vermeide spontane Konsumausgaben und halte an deiner Strategie fest, auch wenn der Markt mal schwankt.
Die Bedeutung eines strategischen Mindsets
Neben den konkreten Schritten ist es wichtig, dass du deine Einstellung zum Thema Geld grundlegend überdenkst. Es reicht nicht, nur gute Ratschläge zu befolgen – es muss auch ein Bewusstsein dafür entstehen, dass Vermögensaufbau ein langfristiger Prozess ist, der Disziplin und Geduld erfordert. Frage dich regelmäßig: Welche Ziele verfolge ich, und wie passt mein aktueller Lebensstil zu diesen Zielen? Nur wer sein Konsumverhalten kritisch hinterfragt, kann langfristig vermeiden, dass Gutverdiener enden pleite.
Fazit: Vermögen aufbauen statt im Überfluss zu konsumieren
Die Geschichte von Jan und Anna verdeutlicht, wie schnell selbst Gutverdiener in finanzielle Schwierigkeiten geraten können, wenn sie keinen klaren Plan für den Vermögensaufbau haben. Hohe Ausgaben, fehlende Sparziele und unüberlegte Investitionen führen dazu, dass am Ende des Monats nichts übrig bleibt und die Altersvorsorge zu einem ernüchternden Thema wird.
Indem du deine Sparquote erhöhst, in kostengünstige und steueroptimierte Anlageprodukte investierst und langfristig diszipliniert handelst, legst du den Grundstein für eine finanziell abgesicherte Zukunft. Es ist nie zu früh, mit einem klaren Konzept zu beginnen und sich frühzeitig auf den Vermögensaufbau zu fokussieren.
Denke daran: Ein hohes Einkommen allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, wie du dein Geld einsetzt und ob du es schaffst, die Versuchungen des übermäßigen Konsums zu überwinden. Nur so stellst du sicher, dass du nicht zu den Gutverdienern gehörst, die am Ende pleite sind – sondern langfristig finanziell unabhängig wirst.
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